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Eine gepflasterte Einfahrt ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch extrem belastbar – vorausgesetzt, der Aufbau stimmt. In diesem Ratgeber erklären wir den kompletten Schichtaufbau, die benötigten Materialien und die richtige Mengenberechnung pro Quadratmeter.

Als Baustoffhändler in Kassel liefern wir alle Materialien direkt zu Ihnen – inklusive fachkundiger Beratung zur Materialauswahl.

Der richtige Schichtaufbau

Eine Einfahrt muss das Gewicht von PKW und ggf. Lieferfahrzeugen tragen. Dafür ist ein fachgerechter Aufbau aus mehreren Schichten entscheidend. Von unten nach oben:

1. Untergrund (Planum)

Der gewachsene Boden wird auf die benötigte Tiefe ausgehoben (ca. 40–50 cm) und verdichtet. Wichtig: Ein Gefälle von mindestens 2 % einplanen, damit Regenwasser abfließen kann.

2. Tragschicht (Schotter 0/32)

Die Tragschicht besteht aus Schotter 0/32 und wird in Lagen von ca. 15 cm eingebaut und verdichtet. Gesamtstärke: 25–30 cm. Diese Schicht verteilt die Lasten gleichmäßig und sorgt für Frostsicherheit.

3. Bettung (Splitt 2/5)

Auf die verdichtete Tragschicht kommt eine Bettungsschicht aus Splitt 2/5 mm mit einer Stärke von ca. 3–5 cm. Diese Schicht wird abgezogen, aber nicht verdichtet – das Pflaster wird direkt hineingelegt.

4. Pflaster

Die Pflastersteine werden im gewählten Verband verlegt. Für Einfahrten empfehlen wir eine Stärke von mindestens 8 cm. Die Fugen werden anschließend mit Fugensand eingeschlämmt.

Benötigte Materialien pro m²

Für eine typische Einfahrt mit PKW-Belastung rechnen Sie pro Quadratmeter mit folgenden Mengen:

  • Schotter 0/32: ca. 0,25–0,30 m³ (entspricht ca. 450–540 kg)
  • Splitt 2/5: ca. 0,04–0,05 m³ (entspricht ca. 60–80 kg)
  • Pflastersteine 8 cm: je nach Format ca. 50 Stück
  • Fugensand: ca. 3–5 kg
  • Randsteine: je nach Einfassung, ca. 2 lfm pro m²

Tipp: Bestellen Sie immer ca. 10 % mehr Material als berechnet – für Verschnitt und Verdichtung.

Tipps für eine langlebige Einfahrt

  • Verwenden Sie nur frostbeständige Pflastersteine (Klasse 3 nach DIN EN 1338)
  • Verdichten Sie jede Tragschicht-Lage einzeln mit einer Rüttelplatte
  • Planen Sie eine seitliche Einfassung mit Randsteinen – das verhindert seitliches Verschieben
  • Achten Sie auf ein ausreichendes Gefälle (mind. 2 %) vom Haus weg
  • Wählen Sie einen stabilen Verband (z. B. Fischgrät) für höhere Belastbarkeit

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📝 Blog-Artikel: Einfahrt pflastern in Kassel – Tipps vom Profi

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