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Profi-Tipp: Pflastersteine richtig verlegen

· 5 Min. Lesezeit

Video: Technik-Tipp von Trendy-Bau (YouTube)

Das Verlegen von Pflastersteinen klingt einfach – aber wer es einmal falsch gemacht hat, kennt das Ergebnis: abgesackte Flächen, Wasser, das sich sammelt, und Fugen, die nach einem Winter aussehen wie nach einem Erdbeben. In diesem Tipp zeigen wir Ihnen, worauf Profis achten.

1. Der Unterbau: Das Fundament entscheidet alles

Mindestens 20–30 cm Frostschutzkies oder Schotter als Tragschicht – das ist keine Empfehlung, sondern Pflicht. Wer hier spart, zahlt später doppelt. Der Oberboden muss vollständig entfernt werden. Dann wird die Tragschicht in Lagen verdichtet: maximal 15 cm pro Lage mit der Rüttelplatte, Richtung: von außen nach innen.

Material von Steinbach: Wir liefern Frostschutzkies 0/32 und Schotter 0/45 in genau den Mengen, die Sie brauchen – lose oder in Big Bags.

2. Bettung: Splitt oder Sand?

Für die Bettungsschicht (3–5 cm) empfehlen wir Basaltsplitt 2/5 oder Brechsand 0/2. Nie Sand aus dem Garten verwenden – er setzt sich ungleichmäßig. Die Bettung wird abgezogen, nicht verdichtet. Die Verdichtung erfolgt erst nach dem Verlegen der Steine durch das Abrütteln.

3. Verlegen: Von der Linie zur Fläche

Immer mit einer Schnur arbeiten. Die erste Reihe bestimmt alles. Steine mit dem Gummihammer setzen, Fugenbreite gleichmäßig halten (3–5 mm). Randsteine zuerst setzen und im Beton fixieren – sie verhindern, dass sich die Fläche mit der Zeit aufweitet.

4. Verfugen: Der letzte Schritt ist oft der wichtigste

Fugensand aufbringen, einbürsten, abrütteln, nochmals Sand aufbringen. Für professionelle Ergebnisse: Polymerischer Fugensand verhindert Unkrautwuchs und bleibt stabil. Wir führen Fugensand von mehreren Herstellern – passend zu Ihrer Pflastersteinfläche.

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